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Die Brache mit dem Haus.

Auch ein Kindertraum den ich vor Ewigkeiten hatte. Aber er ist nicht so alt wie der untere. Viel Jünger. Dürfte ihn mit 11 oder 12 gehabt haben.

 

Ich bin auf einer Draisine durch einer Brachlandschaft unterwegs. Die Brache sieht stark nach Verlassener Baustelle aus, aber nirgends sieht man eine unebenheit oder Baugeräte im Unkraut liegen. Es ist sehr sonnig. Keine Wolke ist am Himmel. Heiß fühlt es sich aber nicht an. Die Brache ist in einer stattlichen Entfernung von mir mit dunklem, dichten Wald gesäumt. Aud der Draisine komme ich immer weiter.

Sprung: Ich bin noch immer in der Brachlandschaft. Neben den Gleisen ist ein Haus mit ummauertem Garten. Die Steine der Mauer liegen noch blank. Nicht verpuzt. Es rankt sich schon UNkraut daran hoch. Aber nur etwas. MIt der Draisine habe ich ein Stückchen vor dem Haus gehalten. Ich steige ab und gehe hin. Das haus zeigt mit der Rückwand der Gartenmauer zu den gleisen und steht mitten in der Brache, vollkommen allein. Es erscheint nicht bedrohlich. Nur eigenartig. Ich weiß nicht mehr wieso, aber ich gehe nicht durch den Eingang, sondern klettere über die Gartenmauer.

Der Garten ist sehr gepflegt. Gemähter Rasen, bunte Blumen in Beeten am Rand. Eine Kinderschaukel in der Mutte. Plastikgartenmoiliar. Typisch deutscher mittelklasse Garten schätze ich. Aber plötztlich steht mein Vater vor mir in dem Garten. Er grinst breit und hat die Augen weit aufgerissen. So wie er aussieht wenn er wieder albern ist und doofe Kinderscherze mit mir macht die mich langweilen und nerven und bei denen ich ihn sehr komisch finde. Scherze für 5 Jähre mit einem 12jährigen zu machen ist ziemlich blöde. Aber genau danach sieht alles aus. Nur das ich das nicht nur doof finde, sondern mich plötztlich sehr unwohl fühle. Ich renne zur Mauer und klettere über sie hinweg. Unten angekommen schaue ich nach oben um zu gucken ob meine Vater mir folgt. Wie das in Träumen nun mal so ist, tut er das auch. Sein Kopf erscheint über der Mauer und er macht sein komisches Babygräusch "Nyanyanyanyanya!".

Zuerst will ich zur Draisine. Aber die ist zu weit weg und ich müsste mit ihr nochmal am Haus vorbei. Deswegen entscheide ich mich zu rennen. Als ich mich Umblicke steht mein Vater auf den Gleisen und macht Anstalten mir zu folgen. Diesmal entkomme ich aber. Ich erwache...

 

Jo, ich finde es recht eindeutig. Da brauch ich keine Traumbilder zu deuten.  Mein Vater wirft mir schon Zeit meiner Existenz vor ich würde vor ihm "mauern" aber wer sich so doof anstellt und ein auf bescheuert macht sollte mit den Konsequenzen rechnen. Vielleicht gefiel mir seine kindische Ader als ich noch ganz klein war, aber "Nyanyanyanyanya" und dabei ein irres Grinsen aufsetzen eignet sich glaube ich nicht um einen 12-jährigen zum Lachen zu bringen -.-  . Ich schätze der Traum sagt mit dass ich vor meinem kindischen Vater flüchte. Die Brache bedeutet denke ich die Langeweile oder die Konsequenzen die mein Vater damit erreicht. Es fruchtet nun mal nicht mehr. Die Brache wirkte auf mich auch sehr deprimierend. Und es war dort mal was anderes. Weiß nur nicht was. Nun ja, genug der Deutung. Ich will meinen Vater ungern im Internet schlecht machen. Dann lieber im echten Leben chr chr...

 

("Nyanyanyanyanya!" *augenroll*) 

20.8.08 12:46
 


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